Direktbuchungs-Strategie

Direktbuchungen steigern: dein Zimmer, dein Gast, deine Marge.

Jede Portalbuchung kostet Provision. Teurer ist, was du sonst noch abgibst.

Alpenglühender Gipfel als Ziel über einem im Schatten liegenden Tal
Die Ausgangslage

Das Portal verkauft dein Zimmer und behält die Beziehung.

Die Provision steht auf der Rechnung und lässt sich beziffern. Was daneben verloren geht, steht nirgends: die Mailadresse des Gasts, der Anlass seiner Reise, der Grund für seine Rückkehr. Beim nächsten Mal sucht er wieder dort, wo er beim ersten Mal gebucht hat.

Deshalb ist Direktbuchung keine Preisfrage. Sie ist die Frage, ob ein Gast einen Grund hat, den Umweg über deine Seite zu nehmen — und ob dieser Weg dann funktioniert.

Was wir tun

Vier Schichten. Von unten nach oben.

01

Die echte Zahl

Zuerst rechnen wir aus, was dein Kanalmix im Jahr kostet. Nicht als Branchenwert, sondern aus deinen Zahlen. Diese Summe ist das Budget, gegen das jede Maßnahme sich rechtfertigen muss.

  • Provisionslast je Kanal und Saison
  • Anteil Direktbuchungen heute, belegt statt geschätzt
  • Realistisches Ziel statt Wunschquote
02

Der Weg zur Buchung

Wir gehen die Strecke selbst durch, auf dem Handy und am Rechner. Wo der Gast abspringt, ist selten dort, wo man es vermutet — und oft an einer Stelle, die gar nicht gemessen wird.

  • Buchungsstrecke Schritt für Schritt geprüft, auch auf fremder Domain
  • Messung über den Domainwechsel hinweg, sonst fehlt der Umsatz
  • Abbruchpunkte benannt, mit Aufwand und erwarteter Wirkung
03

Ein Grund, direkt zu buchen

Der Gast vergleicht ohnehin. Er braucht keinen Rabattkampf, sondern einen sichtbaren Vorteil, den das Portal nicht abbilden kann. Und er muss ihn finden, bevor er weiterklickt.

  • Vorteilslogik, die zum Haus passt und Marge lässt
  • Preisparität geprüft, bevor irgendwo Bestpreis steht
  • Landingpages für Anlässe: Tagung, Paket, Randsaison
04

Wiederkehr ohne Umweg

Der günstigste Direktbucher ist der, der schon einmal da war. Dafür braucht es Gästedaten im eigenen Haus und einen Anlass, der nicht nach Werbung klingt.

  • Eigene Gästedaten aufbauen statt beim Portal lassen
  • Reaktivierung nach Anlass, nicht nach Kalender
  • Messung der Wiederkehrrate als eigene Kennzahl
Ablauf

Wie eine Verschiebung anfängt.

01

Klartext-Gespräch

30 Minuten über deinen Kanalmix. Danach wissen wir beide, ob sich der Aufwand lohnt.

02

Analyse

Provisionslast, Buchungsstrecke, Messung. Ergebnis ist eine Zahl und eine Liste, keine Präsentation.

03

Die ersten drei Hebel

Wir fangen mit dem an, was am schnellsten trägt. Meistens sind das Messung und Buchungsstrecke.

04

Über Saisons messen

Der Kanalmix bewegt sich langsam. Wir verfolgen ihn über das Jahr, nicht über den Monat.

Zum Weiterlesen

Wie wir über Direktbuchungen denken.

FAQ

Häufige Fragen zu Direktbuchungen.

Was kostet uns eine Portalbuchung wirklich?

Die Provision ist nur der sichtbare Teil. Dazu kommen der Preisvergleich, den das Portal erzwingt, die Bewertung, die dort und nicht bei dir liegt, und die Gästedaten, die du nie bekommst. Wir rechnen das für dein Haus durch, bevor wir eine Maßnahme vorschlagen.

Sollen wir die Portale abschalten?

Nein. Portale bringen Sichtbarkeit und füllen Randzeiten, und wer sie kappt, verliert oft mehr als er spart. Das Ziel ist die Verschiebung des Anteils, nicht der Ausstieg. Wir sagen dir, welcher Anteil in deinem Haus realistisch ist.

Reicht es nicht, einen Bestpreis zu versprechen?

Selten. Ein Versprechen wirkt nur, wenn der Gast es prüfen kann und wenn der Preis auf dem Portal ihn nicht widerlegt. Stimmt beides nicht überein, zweifelt er nicht am Portal, sondern an dir.

Wie lange dauert eine Verschiebung?

Erste Effekte an der Buchungsstrecke sieht man in Wochen. Eine echte Verschiebung des Kanalmix ist Arbeit über Saisons, weil ein Teil davon an Stammgästen hängt und die kommen nun mal im Jahresrhythmus wieder.

Braucht es dafür eine neue Website?

Meistens nicht. Häufiger liegt das Problem in der Buchungsstrecke, im fehlenden Grund zum Direktbuchen oder in einer Messung, die Abbrüche gar nicht erfasst. Eine neue Website ist die teuerste Antwort und selten die erste richtige.

Passt dazu

Welche Kanäle die Direktbuchung füllen.

Wissen, was dein Kanalmix kostet?

30 Minuten Klartext-Gespräch. Am Ende steht eine Zahl, nicht ein Gefühl.